Guggenheimer Coffee Supreme

Guggenheimer Coffee Supreme

Schön und edel wirkt die schwarze Tüte mit den goldenen Lettern des Guggenheimer Coffee Supreme. Sie sollen langsam geröstet worden sein, wordurch Säure und Bitterstoffe herausgefiltert werden. Was hat es mit diesen Bohnen auf sich? Das lest ihr in unserem Test.

Über die Kaffeemarke „Guggenheimer Coffee“ aus Berlin ist wenig bekannt. Im Vordergrund des Brandmarketings steht vor allem, dass die Kaffeebohnen langsam (mindestens 30 Minuten) geröstet werden, womit man Säure und Bitterstoffe herausfiltern möchte. Man verwendet eine Mischung aus Arabica und Robusta Bohnen, ein genaues Mischverhältnis wird nicht angegeben. Wo man die Bohnen röstet, wird allerdings nicht verschwiegen: in einem kleinen Dorf nahe Neapel (dies führt auch zu der „Made in Italy“ Angabe auf der Verpackung).

Die Bohnen sind in einer edlen schwarzen luftdichten Tüte verpackt, die mit goldenen Schriften und Zeichen verziert ist. Sowohl von der Optik als auch der Verarbeitung wirkt das Ganze edel und hochwertig.

Durch das zwar langsame aber schonende Rösten haben die Kaffeebohnen des Guggenheimer Coffee eine sehr dunkle braune Färbung angenommen. Auch wenn die Oberflächenbeschaffenheit noch gut ist und kaum Bruchware in der Tüte vorhanden war, merkt man durchaus an den Bohnen, dass sie nicht noch länger in der Röstmaschine hätten bleiben dürfen. Geeignet ist dieser Kaffee laut dem Hersteller vor allem für Vollautomaten. Ich habe zur Mahlung (verschiedene Mahlgrade ändern natürlich die Intensivität der Aromen) eine elektrische Kaffeemühle von Graef verwendet. Mit einer Siebträgermaschine von DeLonghi wurde der Kaffee gebrüht. Prinzipiell ist die Angabe „für Vollautomaten“ immer etwas zu vernachlässigen, da das nicht wirklich eingrenzbar ist. Wichtig für Kaffeebohnen ist nur, dass man eine Mühle zur Verfügung hat.

Guggenheimer Coffee
Guggenheimer Coffee, 500g Pack

Die Kaffeebohnen riechen frisch geröstet und leicht verbrannt, auch erdige Töne sind erkennbar. Gebrüht hat der Guggenheimer Coffee einen milden

Kaffeegeschmack, die vorhandene Säure ist nur ganz leicht im Hintergrund spürbar. Die erdig holzigen Anklänge im Geschmack stammen eindeutig von den Robusta-Anteilen. Jedoch sind mehr Bitterstoffe vorhanden, als man vielleicht bei der Bewerbung des Produktes mit „wenig Bitterstoffe“ erwarten würde. Herkömmlicher Kaffee hingegen hat jedoch bedeutend mehr Bitterstoffe.

Geschmackstest

Geruch: Frischer Röstdurft, leichte verbrannte bzw. erdige Töne.

Als Espresso: angenehm, Säure nur ganz leicht wahrnehmbar. Erdig holzige Nuancen. Bitterkeit ist vorhanden.

Zubereitungsvorschlag: Cappuccino.

Fazit: Bekömmlicher Kaffee, der durch seine erdig holzigen Noten des Robusta-Anteils auffällt. Er hat wenig Säure, dafür leider jedoch bemerkbare Bitterstoffe, was ihn zumindest für Fans wenig vorhandener Bitterstoffe nicht unbedingt zur richtigen Wahl macht.

 

Bezugsquellen: Die Bohnen bekommt ihr entweder beim Kaffeeröster direkt oder bei Amazon*.

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