Hills & Harbour Gin

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Unbezahlte Werbung* Nach dem Motto Grain to Glass wird der Hills & Harbour Gin in den schottischen Lowlands auf Basis von selbst hergestelltem Weizenkorngeist destilliert. Der Gin mit Blasentang und Mango war bis vor Kurzem noch nicht über die Grenzen Schottlands bekannt. Warum ich den Hills and Harbour Gin empfehlenswert finde und was hinter dem Konzept der Brennerei steckt, erfährst du in meinem Gin Tastingbeitrag.

Ich gebe es gerne zu: mein Interesse an schottischen Gins ist groß. Das liegt einerseits daran, dass ich Schottland und seine Kultur sehr mag. Andererseits aber auch daran, dass ich bisher neben schottischem Whisky schon einige tolle Gins aus Schottland probiert habe. Die Destillation hochwertiger Spirituosen scheint den Schotten einfach zu liegen.

Der Gin, den ich dir in diesem Tastingbericht vorstellen möchte, begegnete mir bereits in einigen schottischen Pubs und bei einem Schottland Gin Tasting im privaten Rahmen. Seit kurzem ist der Hills & Harbour Gin in der schicken matt-blauen Flasche dank Alba Import auch in Deutschland erhältlich.

Woher stammt der Hills & Harbour Gin?

Unsere Spurensuche führt uns in den Südwesten Schottlands. In der Ortschaft Newton Stewart in der schottischen Gegend Galloway liegt eine junge und 2020 als “Scottish Gin Distillery of the Year” ausgezeichnete Whisky und Gin Brennerei. Das Team der Crafty Distillery um Graham Taylor und Craig Rankin stellt seinen Weizenkorngeist für ihren Gin aus regionalem Weizen selbst her.

Getreu ihrem Motto Grain to Glass versuchen sie, die Herstellung so regional wie möglich zu gestalten. Das beginnt eben schon beim Basisalkohol, den heutzutage viele Brennereien zukaufen. Neben dem eigenen Lowland Single Malt Whisky, der in einigen Jahren erscheinen wird, wird der Hills & Harbour Gin destilliert. Zur Mazeration werden auch regionale schottische Botanicals verwendet.

Welche Botanicals enthält der Hills & Harbour Gin?

Für die Mazeration im eigens hergestellten Weizenkorngeist setzt man auf elf verschiedene, teilweise regionale Botanicals. Die Rezeptur des schottischen New Western Style Gins bilden u.a. Edeltannennadeln aus dem Galloway Nationalpark, Blasentang (Braunalge), Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Szechuanpfeffer, Orangenschalen und Mango.

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Faktencheck

Meine Tastingnotes zum Hills & Harbour Gin

Der Hills & Harbour Gin hat in der Nase ein sehr angenehmes und ausgewogenes Aroma. Orange und Wacholderbeeren bieten eine deutliche Frische beziehungsweise Fruchtigkeit. Im Geruch hat die Fruchtigkeit eine exotische Ausprägung, die mich an frisch aufgeschnittene Mango erinnert. Nachdem sichd die weiche Mangoaromatik gezeigt hat, unterstreicht eine subtile waldige Note die Frische des Gins und lässt etwas Würzigkeit und Pfeffer durchblicken. Ich meine etwas salzige Seeluft wahrzunehmen. Ein tolles und frisches Bouquet – was mich wohl im Geschmack erwartet?

Frisch aber deutlich herber zeigt sich der schottische Gin auf der Zunge. Die aromatische Frische wird von spritziger Limette begleitet. Der Wacholder ist ausgeprägter als im Geruch vorhanden und harmoniert sehr gut mit den waldigen Noten, die von den Tannennadeln herrühren dürften. Eine komplexe Kräuterigkeit bildet die Basis für den Hills & Harbour Gin, während die leichte Fruchtigkeit an ein paar Orangenzesten und weiches saftiges Mangofleisch erinnert. Hin und wieder zeichnet sich eine leichte maritime Note durch etwas Salzigkeit ab.

Im Abgang zeigt sich der Gin indessen von seiner ganzen Bandbreiten an fruchtigen, kräuterigen und waldigen Aromen, etwas gewürzt durch den Szechuanpfeffer und leichte maritime Salzigkeit. Ein leckeres Geschmackserlebnis, was für die lediglich 40 Vol-% überrascht.

Welches Tonic Water passt zum Hills & Harbour Gin?

Am Besten beraten ist man beim Hills & Harbour Gin mit einem klassischen Indian Tonic Water. Sehr stimmig empfand ich den Gin & Tonic mit dem Fentimans Tonic Water oder dem Fever-Tree Indian Tonic. Achte darauf, dass das Tonic nicht zu intensiv in eine Richtung geht, damit die Aromen der Spirituose im Longdrink nicht untergehen.

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Bei einem Gin Tasting vor ein paar Jahren probierte ich jedoch nicht nur bekanntere schottische Gins, sondern auch dieses mir bis dato unbekannte Wacholderdestillat. Mit dem Luscombe Devon Tonic Water wurde damals ein Gin Tonic gemischt, was auch sehr gut harmonierte. Leider ist das Luscombe Tonic Water in Deutschland aktuell nicht mehr erhältlich.

Mit Gin hat man aber abseits von Gin Tonic & Co auch die Möglichkeit, Gin Cocktails zu mixen. Angelehnt an den Pink Lady habe ich mit dem Mango Aroma des Hills and Harbour Gin gespielt und einen Mango Lady gemixt. Das Rezept für den Gin Cocktail findest du hier:

Fazit

Sowohl im Nosing als auch im Geschmack ist für mich der Hills & Harbour Gin absolut überzeugend. Das Zusammenspiel der Aromen ist meinem Empfinden nach sehr ausgewogen und komplex zugleich. Von mir erhält dieser Gin aus Galloway eine definitive Kaufempfehlung, da er einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Pur und im Gin & Tonic macht der Hills & Harbour Gin eine sehr gute Figur.

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