Los Yaneshas Espresso

Los Yaneshas Espresso | Peru

Aromen wie Haselnuss, Ahornsirup und Milchschokolade verspricht die Murnauer Kaffeerösterei bei ihrem lateinamerikanischen Los Yaneshas Espresso. Klingt sehr lecker – doch wie sieht es wirklich aus? Das erfährst du in diesem Beitrag über den Espresso aus Peru.

In einem kleinen Kunsthandwerkerladen habe ich zum ersten Mal einen Espresso der Murnauer Kaffeerösterei probiert. Bei einem guten Gespräch mit unserer Freundin, der Ladenbetreiberin Christine, haben wir einen leckeren Cappuccino getrunken, bevor wir unser Franklin & Sons Tonic Tasting gemacht hatten. Wie sich rausstellte, verkauft sie die verschiedene Sorten wie den Los Yaneshas Espresso der Murnauer Kaffeerösterei auch in ihrem Fach4 – Marktplatz für Kreatives.

Wer hat den Espresso geröstet?

Der Los Yaneshas Espresso aus Peru wird von der Murnauer Kaffeerösterei geröstet und vertrieben. Wie der Name schon sagt, sitzt die Rösterei im oberbayerischen Murnau am Staffelsee. Seine Leidenschaft zur Kaffeebohne entdeckte der Inhaber Thomas Eckel bereits in den 90er Jahren auf einer Kaffeeplantage auf Hawaii. Die seit 2008 bestehende Murnauer Kaffeerösterei steht noch auf unserem Besichtigungsplan.

Das ist der Los Yaneshas aus Peru

Die Espressobohnen für den Los Yaneshas kommen aus einer bio-zertifizierten Fair-Trade Landwirtschaft in Lateinamerika. Der peruanische Hochlandkaffee wird von den Yanesha (indigene Volksgruppe aus dem Amazonasgebiet) 200-1600m über dem Meeresspiegel angebaut und in einem schonenenden Trommelröstverfahren bei der Murnauer Kaffeerösterei geröstet. Es handelt sich um eine dunklere Röstung (Italian), für die von der Rösterei eine Stärke von 4/5 Kaffeebohnen angegeben wird.

Geschmackstest

Beim Einatmen nehme ich von den frisch geöffneten Bohnen nussige Aromen und leichte Milchschokoladennoten wahr. Gemahlen bleiben dann hauptsächlich nussige Noten im Geruch. Der frisch gebrühte Espresso bringt wieder einige schokoladige Noten zum Vorschein, ohne die nussigen Töne zu überdecken

Ganz wenig Säure besitzt dieser Espresso, das hatte ich bereits bei dem optischen Röstgrad vermutet. Viel Vollmilch und Nuss liegen auf der Zunge. Leichte kräuterige Gewürznoten sind bemerkbar, bevor dann eine leichte herbe Süße auftritt. Aber die kann ich nicht so zuordnen.

Die Milch hebt im Cappuccino vor allem die Vollmilchnoten hervor, aber ich schmecke auch etwas weiße Schokolade. Eher versteckt sind die nussigen Noten noch vorhanden, insgesamt ist der Cappuccino weich und aromatisch.

Zubereitungsvorschlag

Espresso / Cappuccino

Fazit

Mir schmeckt der Los Yaneshas Espresso als Cappuccino sehr gut, weil er eher cremig mild mit Noten von weißer und Milchschokolade ist. Da die herberen Noten eher mittel ausfallen, gehen sie in der Milch etwas unter. Wer also einen herberen Cappuccino möchte, sollte den Los Yaneshas lieber klassisch als Espresso trinken und für einen Cappucino zu anderen Bohnen greifen. Wenn man sich damit anfreunden kann, dann macht man mit diesem Bio-Espresso absolut nichts falsch.

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