ND Forest Dry Gin

ND Forest Dry Gin

Unbezahlte Werbung* Der Gin, den ich dir in diesem Beitrag vorstellen möchte, wird am Polarkreis hergestellt. Die Norrbottens Destilleri ist die nördlichste Brennerei Schwedens und brennt in der Provinz Norrbottens län ihre ND Gins. Die waldige Variante wird mit Kiefer, Fichte und Nelke destilliert. In meinem Tastingbeitrag erfährst du mehr über den ND Forest Dry Gin.

Norrbottens Destilleri – die nördlichste Brennerei Schwedens

Angetrieben vom Motto A Fusion of Extremes kombiniert das Team der Norrbottens Destilleri aus Schweden moderne High-Tech-Produktion und jahrhunderte alte Rezepte mit eigenen Geschmackserfahrungen und natürlichen schwedischen Zutaten. Die Brennerei liegt in der Provinz Norrbottens län und damit am Polarkreis. Für den gegensetzlichen Kick in der Rezeptur wird für jeden Gin ein spezielles Botanicals verwendet, welches aus der großen weiten Welt stammt und mit frischen schwedischen Zutaten kombiniert.

Das steckt im ND Forest Dry Gin: die Botanicals

Die Rezeptur des ND Forest Dry Gins soll die Athmosphäre und das Aroma der nordschwedischen Taiga-Wälder transportieren. Hierfür werden im Frühling frische Kiefer- und Fichtennadeln gepflückt. Weitere Botanicals ergänzen das Aromaprofil des Gins. Das spezielle Botanical, das den Gegensatz in der Forest Dry Gin Rezeptur bringt, ist die Nelke. Für diesen Gin stammt sie von den Komoren, einem ostafrikanischen Inselstatt im indischen Ozean. Die Nelke soll eine gewisse Würze mitbringen.

Während ein Teil der Aromen durch Mazeration im Gin landet, werden die subtileren Noten durch Dampfinfusion (Aromakorb) in das Destillat übertragen.

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Faktencheck

Meine Tastingnotes zum ND Forest Dry Gin aus Schweden

Wald. Mitten im Wald. Meine erste Assoziation, wenn ich an meinem Nosingglas mit dem Gin der Norrbottens Destilleri rieche. Genauer gesagt sind das Kiefern- und Fichtennadeln, die ein so deutlich waldiges Aroma liefern. Begleitet wird der Waldgeruch von etwas, was ich nicht im Wald vermuten würde und mich im ersten Moment irritiert. Ein würziger, leicht süßlicher Duft. Wer schon einmal selbst Glühgin hergestellt und dafür mit Nelken experimentiert hat, erkennt den Geruch sehr schnell. Dahinter verbirgt sich ein leichter harziger Grundton des Wacholders. Der Geruch ist interessant, die Nelke ist schön eingebunden.

Harzig und nadelig begrüßt der Gin meine Zungenspitze. Anders ausgedrückt: ich schmecke irgendwie Wald. Weiche Würznoten mit etwas Süße von der Nelke bringen kurze Erinnerung an die letzte Weihnachtszeit. Die Nelke ist präsent, bettet sich aber harmonisch in die Kombination aus waldigen Aromen der Nadeln und harzigen Wacholder ein. Dennoch bleibt sie der erhoffte Gegensatz, der sich auch im Motto der Brennerei wiederfindet: A Fusion of Extremes.

Die Wald-Aromatik des ND Forest Dry Gins ist auch nach längerer Zeit noch leicht am Gaumen zu schmecken und erinnert leicht an einen Sauna-Aufguss.

Der ND Forest Dry Gin als Gin & Tonic

Ich probiere den ND Forest Dry Gin zuerst mit dem klassischen Indian Tonic Water von Fever-Tree*. Die Kombination ergibt einen erfrischenden Gin Tonic, wobei der waldige Eindruck etwas zurückgeschraubt wird. Der ND Forest Dry Gin Tonic wirkt milder und erinnert etwas an Waldbeeren. Ein gelungener Gin & Tonic, ich mag allerdings den waldigen Charakter deutlicher im Longdrink schmecken.

Das Mistelhain Ambition Tonic Water* betont mehr die waldigen Aromen des Gins und bringt somit das, was ich an dem ND Forest Dry Gin schätze, ins Rampenlicht, passend ergänzt um etwas Zitrone. Mit dem Mistelhain Ambition oder Dry Tonics wie Fever-Tree Dry Tonic Water und Schweppes Dry Tonic Water bringt man den Wald erfrischend ins Longdrink Glas.

Das macht Gin: die Norrbottens Destilleri und ihre Gins

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Im Sortiment gibt es mit dem ND Forest Dry Gin einen Vertreter der schwedischen Wälder. Damit hat sich die Brennerei aber nicht begnügt und den Ausdruck der schwedischen Gebirge ebenfalls in die Flasche gebracht. Schmeckt der ND Mountain Dry Gin? Finde es in meinem ausführlichen Tastingbeitrag zum Gin heraus:

Fazit

Ich habe keine Ahnung, wie ein schwedischer Wald riecht oder wie er schmecken könnte. Aber der relativ glatte ND Forest Dry Gin liefert mir ein Bouquet an Aromen und Gerüchen, die meine Vorstellung anregen. Mit der Nelke ist dem Team der Brennerei dabei ein interessanter Twist gelungen, der dem Wald im Glas eine weitere Facette hinzufügt.

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Den Gin findest du übrigens bei unserem Partner Wacholderexpress.de* und beim Importeur.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Super geschriebener und informativer Artikel :-). In diesen Blog werde ich mich noch richtig einlesen

    1. Florian

      Hallo Christopher. Vielen Dank für dein Feedback! Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und… wenn du Fragen hast, einfach melden. Gruß Florian

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