2018 – Ein Rückblick auf unser erstes Jahr

Wir möchten euch mit diesem Beitrag mitnehmen auf eine Reise durch unser Jahr 2018 und einige Events und Highlights Revue passieren lassen.

Winter

Nachdem wir im Dezember 2017 mit diesem Blog online gingen veröffentlichten wir bis Jahresende unsere ersten Gehversuche und Beiträge. Im Januar 2018 startete dann unser erstes richtiges Blog-Jahr. Das erste Highlight des Jahres für Florian lies nicht lange auf sich warten:

Die Finest Spirits Messe 2018 in München mit dem Besuch einer Glenfidich Masterclass.

Frühling

Im Frühling, so scheints, versucht man sich mit neuer Energie selber zu übertrumpfen. Aldi versuchte das im März mit einer 8-jährigen Single Cask Abfüllung – weg vom Discounter Produkt hin zu hochwertigen Spirituosen? Was wir vom Seud Na H-Alba Benrinnes Speyside Single Cask Whisky halten, könnt ihr unter dem Link zum Beitrag nachlesen. Dieser Whisky ist übrigens ein echter Klickbringer und (noch) ungeschlagen auf Platz 1 der meistgelesenen Beiträge.

Im April machten wir einen großen Schritt in der Entwicklung des Blogs, als wir begannen uns mit anderen Münchner Bloggern zu vernetzen. Ausschlaggebend war eine Einladung von Karl Fröhlich (Blog: Gut Essen in München) zu einem Tasting-Event von Huckleberry Gin. Den Gin selber haben wir vorher schon auf unserem Blog vorgestellt, weshalb wir das Event für ein ausführliches Tonic-Tasting nutzten. Neben dieser Erfahrung haben wir einige neue Bekanntschaften geschlossen, die uns den Rest des Jahres begleitet und einige Türen geöffnet haben.

Von hochwertigen Craft-Produkten zurück zur Discounterware. Im Mai brachte Lidl einige Eigenmarken-Gins und Tonic Water mit einer großen Aktion auf den Markt. Florian schlug gleich zu und machte in diversen Tests unseren Lesern die Kaufentscheidung leichter. Darunter der Wild Burrow Irish Gin, der dem “Aldi-Whisky” momentan starke Konkurrenz beim Thron um die Klickzahlen macht. Bei der Analyse staunen wir immer wieder über das Interesse, welches solche Produkte auslösen.

Sommer

Der Juni begann ganz wunderbar mit dem Fever-Tree Mixers Market. Bei bestem Wetter genossen wir leckere Drinks und lauschten Live-Musik in einer coolen Eventlocation. Für mich persönlich das Sommer-Highlight des Jahres, da ich für ein paar Stunden den Druck der Bachelor-Arbeit einfach vergessen konnte. Wir freuen uns auf eine Neuauflage 2019.

Wenige Tage später zelebrierte Florian mit Sipsmith und dem Gin Cab den World Gin Day in München. Mehr über diesen Tag gibt es hier zu lesen.

Außerdem hatten wir im Sommer die Gelegenheit die Brennerei Ascaim der Familie Böltl in Aschheim zu besichtigen. Während der laufenden Produktion wurde uns die Funktionsweise der Destillerie vorgeführt bevor wir uns im Anschluss begleitet von einer ordentlichen Brotzeit durch das Sortiment probieren durften. Eine klare Leseempfehlung mit tollen Bildern.

Bevor ich mich im August und September für ein paar Wochen auf Skandinavienreise begab, organisierten wir unser erstes eigenes Event. Seit der zweiten Ausgabe veranstalten wir den Münchener Gin-Stammtisch im Namen des Blogs. In Zukunft wird es den Stammtisch einmal im Quartal an wechselnden Locations geben. Dazwischen sind aber auch mal Treffen in kleinerem Kreis wie beim Ginmacher möglich. Du möchtest mal dabei sein? Dann folge am Besten unserer Facebookseite wo wir immer im Vorraus eine Veranstaltung dafür erstellen.

Dieses Jahr hatte ich irgendwie ein Händchen dafür tolle Events durch unaufschiebbare Termine oder Abwesenheit zu verpassen. Aber das ist einer der größten Vorteile, wenn man den Blog zu zweit betreibt. Denn Florian ließ sich die Einladung zur 10-jährigen Jubiläumsfeier von The Duke nicht entgehen und brachte natürlich auch ein paar Zeilen und sehenswerte Bilder von diesem Event mit.

Spätsommer

Zurück vom Nordkapp ging es Ende September noch einmal in die lechrainische Provinz. Zwischen Landsberg und Augsburg stellt Hans-Jürgen Filp im beschaulichen Wehringen seinen gleichnamigen Gin her. Unsere Eindrücke zum Gin und der Brennerei.

Zeit für Veränderungen: Ende Oktober stellten wir unser neues Logo und den Blog im Redesign vor. Bisher haben wir kein negatives Feedback dazu bekommen. Trotzdem bleibt es dabei, bei Feedback, Änderungswünschen oder Verbesserungsvorschlägen haben wir immer ein offenes Ohr für euch. Egal ob per Mail, Brieftaube oder Direktnachricht auf Facebook oder Instagram. Apropos Instagram. Momentan hängen wir unterhalb der 400 Follower Grenze fest. Helft ihr uns diese Marke hinter uns zu lassen? Der Content dort ist meistens aktueller als der Blog selber und natürlich ein Mehrwert für euch.

Herbst

Mit dem Herbst starten auch wieder die unzähligen Spirituosen- und Genussmessen. Dieses Jahr entschieden wir uns dazu das erste Mal den Augsburger Whiskysalon zu besuchen. Und auch ein Tag auf der 089 Spirits 2018 war ein Pflichttermin für uns. 2017 entstand auf der Messe die Idee für den Blog, durch den späten Termin dieses Jahr fiel die Messe fast mit dem ersten Jahrestag des Livegangs zusammen. Klar, das wir darauf auf der Messe mit Freunden und Bekannten anstoßen mussten, oder?

Winter

Der Dezember verselbstständigte sich zum Tasting-Monat des Jahres. Den Auftakt machte ein Christmas Tasting bei der Scotch Malt Whisky Society. Außerdem tauchten wir in die Welt der japanischen Whiskys ein und genossen passendes, teils sehr spezielles, Fusion-Food dazu. Daneben luden unsere Freunde vom Food- und Drinks Blog Omoxx zu zwei Tastings im Freundeskreis, um die eigens entwickelte CAMY-Skala zu füllen. CAMY-was? Eine kleine Sneak-Preview auf das nächste Jahr, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir haben für 2019 schon ein paar Neuerungen, Beitrags-Ideen und Kooperationen im Gepäck.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen bzw. lesen uns 2019 in alter Frische. Herzlichen Dank an alle, die uns im vergangenen Jahr 2018 begleitet haben. Fühlt euch gedrückt.



2 Gedanken zu „2018 – Ein Rückblick auf unser erstes Jahr

  1. Ihr könnt echt Stolz sein, was Ihr binnen eines Jahres geschafft habt. Respekt.

    Wild Burrow Irish Gin: Hätte ich das gewusst. Ich hab mir die Plörren auch alle geholt, fand sie aber zu schlecht, um da größer darauf einzugehen. Den Wild Burrow fand ich zusammen mit dem Ruby wirklich mies. Alleine bei dem Gedanken schüttelt es mich, wie Euch zwei da oben, auf dem letzten Bild. 😉

Schreibe einen Kommentar

Ich akzeptiere