Starward Left-Field Single Malt Australian Whisky

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Unbezahlte Werbung* Die australische New World Whisky Distillery hat etwas Neues im Gepäck: den Starward Left-Field. Was den australischen Single Malt Whisky so interessant macht, wie er sich zum Starward Two Fold unterscheidet und wie er schmeckt, erfährst du in diesem Tastingbeitrag.

Vor einiger Zeit habe ich mit dem Starward Two Fold den ersten australischen Whisky in meinem Leben verkostet. Das war eine interessante Erfahrung für mich, da der Blended Whisky durch die in Australien vorherrschenden klimatischen Bedingungen deutlich anders und schneller reift, als Whisky in Schottland.

Anders als auf dem amerikanischen Markt haben es Blended Whiskys in Deutschland doch relativ schwer. Das dürfte wohl ein Grund sein, warum man sich mit dem Two Fold lieber auf die amerikanischen Whisky-Trinker konzentrieren möchte und den Starward Left-Field als Nachfolger in Deutschland präsentiert. Anders als beim Two Fold handelt es sich um einen Single Malt Whisky. Und was soll ich sagen? Ich freue mich darüber. Denn mir gefällt der Nachfolger noch besser. Mehr dazu weiter unten.

Was macht den Starward Left-Field aus?

Die Brennerei von David Vitale verschreibt sich ganz dem Land der Känguruhs. Der Starward New Make wird aus regionalen Ressourcen des Kontinents hergestellt. Dunkles Gerstenmalz, aromatische Ale-Hefe und Weinfässer, die zuvor mit australischem Rotwein oder australischem Sherry befüllt waren. Einige der Fässer wurden vor der Befüllung mit dem New Make ausgebrannt.

Drei bis vier Jahre reifte der New Make der australischen New World Whisky Distillery von David Vitale in ehemaligen Weinfässern aus französischer Eiche. Für die Lagerungen und Finishes ihrer Whiskys suchen die Macher der Starward Whiskys aus Melbourne spezielle Weinprofile, welche sie in Kooperation mit führenden Winzern des australischen Kontinents wie Penfold’s, Yulumba, Henske, Wolf Bass oder De Bortolli erarbeiten.

Australischer Whisky, Starward

Faktencheck

  • Herkunft: Australien
  • Alter: ca. 3-4 Jahre
  • 40 % Vol.
  • Reifung in Rotweinfässern aus französischer Eiche
  • nicht gefärbt
  • keine Kühlfiltrierung
  • ca. 34,90 € (0,7 Liter)

Meine Tastingnotes zum Starward Left-Field

Der Einfluss der Rotweinfässer wird bereits im Farbton des Whiskys deutlich, macht sich aber gleich darauf auch im Geruch bemerkbar.

Der Starward Left-Field ist im Nosing sehr fruchtig und erinnert stark an die süß-säuerlichen Aromen roter Beeren. Würde ich eine Süßigkeit als Food-Pairing zu diesem Whisky reichen, wäre das Milchschokolade. Denn genau diese Assoziation und etwas Würze weckt der Whisky, wenn man länger am Nosingglas riecht. Ein weicher ausgewogener Geruch, für einen Whisky an der unteren Alkoholgrenze allerdings überraschend intensiv.

Ein rundes und ausgewogenes Mundgefühl beschert der Starward Left-Field im Geschmack. Intensiv fruchtig und beerig mit cremiger Süße und leichter Fruchtsäure. Die roten Beeren werden von spritzigem rotem Apfel ergänzt. Dann zeigt auch das Eichenholz unterschwellige Spuren im Whisky. Eine leichte Würzigkeit und pikante Akzente kommen auf der Zunge und am Gaumen durch.

Der Abgang ist deutlich und intensiv. Eine ordentliche Portion würzige Eiche, begleitet von halbtrockenem Rotwein und Beerensüße. Einordnen würde ich diesen als eher mittellang.

Ist der Starward Left-Field Whisky für Cocktails geeignet?

Leftfield Whisky Cocktail
Starward Left-Field Classic Crusta Cocktail

Diese Frage wurde vor Kurzem bei einem speziellen Online-Event ausreichend beantwortet. Eigentlich bin ich ja eher der Purist, der seinen Single Malt weder mit Eis noch mit anderen Zutaten genießt. Aber ab und zu sollte man seinen Horizont auch erweitern. Und vor kurzem war so ein Fall. Der deutsche Importeur Kirsch Whisky hatte Blogger zu einem Online-Release-Event zur Markteinführung des Starward Left-Field in Deutschland eingeladen.

Der Gründer David Vitale stellte seine Brennerei und seine Philosophie vor. Währenddessen wurde dem australischen Single Malt ausreichend Zeit im Glas gegeben. Danach bewieß der Whiskykoch Mr. Pepper’s, dass Food-Pairings mit Whisky eine tolle Sache sein können. Leider habe ich von den kleinen Naschereien kein Foto für dich, da sie zu schnell weg waren. Nach dem kurzen Erhitzen wurden die drei Leckereien aus Darmstadt gemeinsam mit dem Whisky verköstigt. Es gab ein Mandel-Apfel-Süppchen mit Minz-Honig-Pesto, ein Apfel & Honig Hummus Pätckchen im Mandel-Filo-Teig und als Abschluss eine Praline mit Apfel, Minze und Honig-Mandel-Crunch. Eine leckere – sehr mandellastige – Erfahrung.

Abschließend bekam jeder Teilnehmer des Events Antwort auf die obige Frage. Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ja, der Starward Left-Field Single Malt Australian Whisky ist eine gute Basis für Whisky Cocktails. Gemeinsam mit Barkeeper Christoph Henkel wurde vor den PC-Bildschirmen in ganz Deutschland fleißig geschüttelt und gerührt. Christoph bewies uns mit drei Cocktails, dass man mit den Aromen des australischen Whiskys sehr gut spielen kann. Neben einem abgewandelten Old Fashioned mit dem Namen Left-Field Wine Fashioned hatte es mir der Left-Field Classic Crusta angetan. Das Cocktail-Rezept von Christoph habe ich dir angehängt und kann es absolut empfehlen:

Starward Left Field Classic Crusta Cocktail
Grafik Copyright by Kirsch-Whisky

Fazit

Der Starward Left-Field hat mir in mehrerlei Hinsicht wirklich gut gefallen – auch im Hinblick auf David Vitale’s Philosophie “ganz entspannt genießen”. Man bekommt zu einem guten Preis einen australischen Whisky, der durch einen ausgewogenen Geschmack mit Fruchtigkeit und leichter Würze überzeugt, sich aber auch sehr gut als Basis für Whisky Cocktails eignet. Ein dauerhafter Platz in meiner Hausbar ist dem Left-Field von Starward auf alle Fälle sicher.

Der Starward Left-Field findest du zum Beispiel bei Whisky Südholstein und Tastillery.

Verkostungen und Berichte anderer Blogger

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